Berlin, Berlin

Vier Tage ging es im Mai nach Berlin. Ich war vorher noch nie dort – und das, obwohl ich sogar Verwandtschaft ganz in der Nähe habe. Mich hat die Stadt aber vorher auch einfach nicht gereizt. Als wir dann aber ein gutes Angebot gefunden haben, war mein Schicksal besiegelt. Zuerst musste ein Reiseführer her (Marco Polo Berlin), denn ich hatte wirklich keine Idee, was es in Berlin alles zu sehen gibt. Klar, ein paar Dinge kennt man, aber selbst München wirkt gegen Berlin wie ein Dorf. (Ein sehr schönes Dorf.) Von unserem Hotel im Stadtteil Schöneberg waren wir mit der U-Bahn schnell mittendrin. Und dann haben wir uns das volle Touristen-Programm erlaubt.

Für einen ersten Überblick und um „alles wichtige“ erst einmal gesehen zu haben, haben wir uns für eine Hop-On-Hop-Off-Bustour entschieden. Da habe ich auch schnell gemerkt, wie schön und vor allem wie groß Berlin ist. München war in meinen Augen schon eine riesige Stadt, aber Berlin toppt es bei weitem noch einmal. Zum Leben wäre es mir dort allerdings schon wieder zu groß, bzw. zu weitläufig. Ich habe dann doch lieber alles ein bisschen dichter zusammen.

Was ich wirklich faszinierend finde, ist, dass so viele Menschen auf einem Haufen sind, es aber überhaupt nicht voll wirkt. Gut, am Fernsehturm standen wir ziemlich lange an, aber was erwartet man von einem Freitagnachmittag mit wolkenslosem blauen Himmel anderes? Zum Fotos von oben machen eignet sich der Fernsehturm leider nicht, da die Glasscheiben a) dreckig und b) zu spiegelnd sind.

Am nächsten Tag haben wir uns Berlin vom Wasser aus angesehen. Während einer einstündigen Spreerundfahrt haben wir uns die Sonne auf den Kopf scheinen lassen und waren froh, unsere Füße vom vielen Laufen ausruhen zu können.

Mein Freund wollte unbedingt in das Game Science Center – was vom Namen her zwei Dinge verbindet, die nichts für mich sind: Games + Science. Naja, aber da wird sich nicht beklagt, sondern mitgegangen. Und wer hatte dort verdammt viel Spaß? Ich! Technische Neuentwicklungen, die anhand von Spielen gezeigt und erklärt werden sind ihren (recht stolzen) Eintrittspreis wert. So lenkt man plötzlich Dinge nur mit der Bewegung seiner Augen oder Hände, obwohl man nichts berührt. Wir hatten eine Menge Spaß.

Zum Schluss noch eins für die Buchmenschen: Ich hätte mich ja am liebsten bei Dussmann einschließen lassen. Die haben ja wirklich ALLES! Und dieser  separat abgetrennte English Bookshop ist ja wohl ein Traum für sich.

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